1878

am 27. August in Schönbrunn bei Landshut geboren

1901–1905

Studium der Malerei als Meisterschüler von Franz von Stuck an der Akademie der Bildenden Künste in München, Radiertechnik bei Peter Halm

1905

Graf-Schack-Preis für die Mappe ›Liebe‹
Reisen nach Italien und Tunesien, anschließend nach Paris und Madrid

1910

Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbunds: einjähriger Aufenthalt in Florenz

1910–1914

Berliner Zeit
Konzentration auf Grafik und Exlibris

1914–1918

Kriegsdienst in Mazedonien und Frankreich als Beobachter im Fesselballon

1919–1923

Professur für eine Aktklasse an der Münchner Kunstgewerbeschule

1923–1925

Versuch eines Neuanfangs in Spanien
Reisen auf die Kanaren und nach Marokko
Auseinandersetzung mit der Malerei El Grecos und Entdeckung der ›Magie der Farbe‹

1928–1933

Professur für Malerei an der Staatlichen Akademie für Graphik und Buchkunst in Leipzig bis zur fristlosen Entlassung aufgrund politischer Denunziationen

1933–1945

Rückzug nach München und an den Chiemsee in die ›innere Emigration‹
Entstehung zahlreicher Landschaftsaquarelle sowie der Zeichnungen für die nach dem Krieg erschienenen Mappen ›Zwölf Jahre‹ und ›Eine Abrechnung‹; kein Malverbot Wandbilder z.Bsp. in Kempten im Allgäu

1946–1951

Rehabilitation durch eine Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München; Ernennung zum Ehrenmitglied des Senats der Hochschule der bildenden Künste

1951

Kulturpreis der Stadt München (1950)

1958

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

1963

Schwabinger Kunstpreis für Malerei München

1965

Preis der Internationalen Buchkunst Leipzig

1971

am 1. Februar in München verstorben

Willi Geiger
Willi Geiger